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[MAGAZIN KULTUR KOREA] 30 JAHRE DEUTSCHE EINHEIT, EIN MODELL FÜR DIE KOREANISCHE VEREINIGUNG?
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[MAGAZIN KULTUR KOREA] 30 JAHRE DEUTSCHE EINHEIT, EIN MODELL FÜR DIE KOREANISCHE VEREINIGUNG?

von Dr. Unsuk Han, 30.10.2020

30 JAHRE DEUTSCHE EINHEIT, EIN MODELL FÜR DIE KOREANISCHE VEREINIGUNG?

Zerst�rung der Mauer durch die Bewohner West-Berlins nahe des Reichstagsgeb�udes_0.jpg
Mauerfall: Berliner Mauer zwischen Reichstagsgebäude (kleiner Teil im Hintergrund zu sehen) und Brandenburger Tor (Foto: Superikonoskop, Wikimedia Commons) 

 

Am 3. Oktober dieses Jahres haben die Deutschen mit viel Gelassenheit den 30. Jahrestag ihrer Wiedervereinigung gefeiert. Aber auf der koreanischen Halbinsel scheint angesichts des gescheiterten Gipfeltreffens von Kim Jongun und Donald Trump im Februar 2019 in Hanoi kaum Aussicht auf eine Annäherung, geschweige denn auf eine Vereinigung beider Landesteile zu bestehen. Ohne einen grundlegenden Strategiewechsel der USA gegenüber der Nuklearfrage in Nordkorea scheint die innerkoreanische Annäherung trotz des starken Willens der süd- und nordkoreanischen Regierung, wie er in den drei Gipfeltreffen von 2018 deutlich zum Ausdruck gebracht wurde, kaum möglich zu sein. Die extreme ideologische Polarisierung der koreanischen Gesellschaft macht die Lösung der koreanischen Frage umso schwieriger. Wie ist diese Tragödie zu erklären?


Ohne einen historischen Vergleich lässt sich der wahre Grund nicht überzeugend erklären. Zunächst wäre die zeitliche Überlappung des Postkolonialismus und des Kalten Kriegs nach 1945 zu nennen. Durch die gescheiterte Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit und die amerikanische antikommunistische Besatzungspolitik wieder gestärkt, konsolidierte sich in Südkorea die politische Macht der früheren projapanischen Kollaborateure. Der Kalte Krieg eskalierte in Korea, anders als in Deutschland, vor 70 Jahren in einen katastrophalen Bruderkrieg. Der Koreakrieg hatte mehrere Millionen Opfer, viele von ihnen Zivilisten, die hinter den Frontlinien massakriert wurden. Der Krieg ist bis heute ein kollektives Trauma in beiden Teilen Koreas und hat den Antikommunismus in Südkorea und den Antiamerikanismus in Nordkorea in der jeweiligen politischen Kultur tief verankert. Dies machte die Entstehung einer linksgerichteten Partei in Südkorea unmöglich. Große konservative Medien haben immer wieder antikommunistische und feindlich geprägte Nordkoreabilder in Südkorea reproduziert. Alle Bemühungen der demokratischen Regierungen von Kim Dae-jung, Roh Moo-hyun und Moon Jae-in mussten zunächst diese harte Blockade des konservativen und im Denken des Kalten Krieges gefangenen Lagers brechen.

Ein großer Unterschied der deutschen und koreanischen Teilung liegt in der Existenz der „Insel Berlin im Meer Ostdeutschland". Dieses geopolitische Schicksal zwang die westdeutsche Regierung, alle Möglichkeiten zur Verhandlung zu nutzen, um das Existenzrecht Westberlins zu sichern. Vor diesem Hintergrund bemühte sich Willy Brandt ernsthaft, die menschlichen Folgen der Teilung abzumildern; so schloss er 1972 den Grundlagenvertrag mit der DDR ab und schuf damit die wichtigste Grundlage für die Wiedervereinigung. Die Bundesrepublik hat durch die ernsthafte Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit großes Vertrauen bei den Nachbarstaaten gewonnen. Dies trug zur führenden Rolle der Bundesrepublik beim Prozess der europäischen Einigung bei. Auf dieser Grundlage schuf die KSZE (Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) in Helsinki 1975 günstige Bedingungen für eine Wiedervereinigung Deutschlands

Die Nachkriegsordnung in Ostasien basierte, anders als die in Europa, weniger auf multilateraler, als auf bilateraler Kooperation. Außerdem stellt die unzureichende Aufarbeitung der Kolonialvergangenheit Japans ein großes Hindernis für die Formierung der regionalen Gemeinschaft dar. Damit ist der Einfluss der USA auf ihre Bündnispartner umso größer. Der Koreakrieg hat die militärische und sicherheitspolitische Abhängigkeit Südkoreas von den USA noch verstärkt und die innerkoreanischen Beziehungen in höchstem Maße konfrontativ gemacht. Eine Folge ist das tragische Schicksal der unzähligen getrennten Familien, die nicht einmal wissen, ob ihre Verwandten auf der anderen Seite noch am Leben sind und für die selbst Briefkontakt nicht möglich ist. Dies steht in scharfem Kontrast zu der „weichen Teilung" in Deutschland, wo jedes Jahr Millionen von Menschen die innerdeutsche Grenze für Familien- und Verwandtenbesuche überquerten und wo die Menschen in Ostdeutschland jeden Abend Westfernsehen schauen konnten.

Ein weiterer Unterschied der Teilung zwischen Deutschland und Korea ist das Nuklearprogramm Nordkoreas. Nordkorea hat sich nach dem Zusammenbruch des Realsozialismus in Europa sehr stark bedroht gefühlt und zur Selbstverteidigung das Nuklearprogramm entwickelt. Es hat in den letzten Jahren viele Fortschritte gemacht und stellt eine ernsthafte Bedrohung für den Frieden in Nordostasien dar. Dagegen haben der Sicherheitsrat der UNO und die USA immer stärkere wirtschaftliche Sanktionen verhängt. Diese beeinträchtigen den innerkoreanischen Handel massiv. Deshalb kann jeder Versuch zur Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen ohne Lösung des nordkoreanischen Nuklearproblems keine Fortschritte erzielen.

Was können die Koreaner dann trotz dieser strukturellen Unterschiede der Teilung von der deutschen Wiedervereinigung lernen? Die konservativen Regierungen verfolgten eine konfrontative Politik und nutzten die militärische und sicherheitspolitische Spannung für eine autoritäre Politik aus. Sie interessierten sich für den deutschen Weg der Wiedervereinigung durch Beitritt, der in Korea häufig „Heupsutongil” (,흡수 통일‘), nämlich „Wiedervereinigung durch Absorption", genannt wird. Aber viele Kritiker distanzierten sich vom deutschen Modell. Sie glaubten, dass Südkorea angesichts der langen Geschichte feindlicher Beziehungen zwischen Nord- und Südkorea und den großen wirtschaftlichen Unterschieden eine Wiedervereinigung nach deutschem Vorbild nicht leisten könne.

Die Befürworter der „Heupsutongil” rechneten mit dem baldigen Zusammenbruch Nordkoreas. Aber Nordkorea scheint mit der marktfreundlichen Politik unter Kim Jong-uns Führung viel stabiler als vor 30 Jahren zu sein. Die verschärften internationalen Wirtschaftssanktionen beeinträchtigen zwar die Wirtschaftsreformen massiv. Aber Nordkorea hat die größtmöglichen Anstrengungen unternommen, um deren negative Auswirkungen in Grenzen zu halten. Die Destabilisierung oder gar der Zusammenbruch Nordkoreas ist außerdem nicht im chinesischen Interesse. 

Wir sollten uns lieber um ein friedliches Miteinander bemühen, als auf der illusionären Erwartung der „Heupsutongil” aufzubauen. Wir können dann von Willy Brandts Politik des „Wandels durch Annäherung” und deren Fortsetzung durch Helmut Kohl viel lernen. Wir sollten beachten, wie sich die so behutsam gepflegte deutsche Kommunikationsgemeinschaft oder Kulturnation auf die friedliche Wiedervereinigung ausgewirkt hat. Wie behutsam die Bundesrepublik die Entwicklung der innerdeutschen Beziehungen außenpolitisch unterstützte, ist auch für uns lehrreich. Wir haben in der letzten Zeit schmerzhaft erlebt, wie die zu starke außen- und sicherheitspolitische Abhängigkeit Südkoreas von den USA die großen Hoffnungen, die durch die drei Gipfeltreffen in Panmunjeom und Pjöngjang 2018 hervorgerufen wurden, schließlich in einem Fiasko enden ließen. Wir müssen auf der Basis des zu erweiternden gesellschaftlichen Konsenses für Annäherungspolitik unseren Handlungsspielraum in der internationalen Gesellschaft wesentlich erweitern. Der Ruf, den wir durch die offene, transparente und die Bewegungsfreiheit maximal gewährleistende demokratische Corona-Bekämpfung in der Welt gewonnen haben, wird sicherlich dafür hilfreich sein.  

Wir sollten uns auf der anderen Seite weiter mit dem Prozess der deutschen Wiedervereinigung und der darauf folgenden Transformation der Gesellschaft beschäftigen, um uns langfristig auf unsere künftige Vereinigung vorzubereiten. Das südkoreanische Vereinigungsministerium hat sich in den letzten 30 Jahren sehr bemüht, von der deutschen Einheit zu lernen. Das Ministerium organisierte intensive Kooperationen zwischen deutschen und koreanischen Experten, Politikern und Wissenschaftlern. Im November 2011 wurde das Deutsch-Koreanische Konsultationsgremium für Vereinigungsfragen gegründet. Das Gremium trifft sich jedes Jahr abwechselnd in Korea und Deutschland, um sich bilateral über bestimmte Themenbereiche zu beraten. Das Vereinigungsministerium hat groß angelegte Dokumentationsprojekte gefördert, um wichtige Dokumente der Arbeit der deutschen Ministerien und Landesregierungen im Prozess der Wiedervereinigung zu sammeln und Forschern zur Verfügung zu stellen. Auch andere koreanische Ministerien beschäftigten sich auf eigene Weise mit der deutschen Einheit. Viele Wissenschaftler haben einzeln oder in Gruppen Forschungen über die deutsche Einheit mit der Förderung der National Research Foundation of Korea durchgeführt. Aber ob unsere Kenntnisse über die deutsche Einheit und deren Lehren für Korea angesichts der 30-jährigen Beschäftigung so vieler Wissenschaftler und Experten dementsprechend weit fortgeschritten sind, ist fraglich. Unsere Expertise ist in vielen Bereichen wie z.B. der historischen Entwicklung der deutschen Frage und der innerdeutschen Beziehungen, der Geschichte der DDR, des „Aufbau Ost", der Demographie und der Umwelt immer noch unzureichend.

Wir wissen nicht, ob wir nach einem langen Annäherungsprozess schließlich die Wiedervereinigung erleben werden und wie sie dann verlaufen wird. Die Beschäftigung mit der deutschen Wiedervereinigung kann uns aber die Kompetenz und Sensibilität verleihen, mit der wir dann dieser unvorhersehbaren Situation besonnen und flexibel begegnen können. Für eine solche Flexibilität muss aber die Möglichkeit geschaffen werden, den Wiedervereinigungsprozess und den Systemwandel in Deutschland langfristig und im historischen Kontext zu betrachten. Von der deutschen Einheit zu lernen, sollte natürlich auch das Lernen von Fehlern einschließen. 

*Der Beitrag entstand auf der Grundlage des im November 2019 veröffentlichten Artikels „Südkoreas Blick auf die deutsche Wiedervereinigung: Vorbild oder mahnendes Beispiel?” (www.goethe.de/korea/teilung) von Dr. Unsuk Han auf der Homepage des Goethe-Instituts Korea.

[1] Am 27. April, am 26. Mai und vom 18.-20. September 2018 fanden innerkoreanische Gipfel zwischen dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in und dem sog. "Obersten Führer" Nordkoreas, Kim Jong-un, statt.

Bildquelle:
"Zerstörung der Mauer (...)":https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mauer_nahe_Reichstag.jpg?uselang=de
 
올해 10월 3일, 독일인들은 3일에 아주 침착하게 있다. 올해 10월 독일인들은 30일을 아주 침착하게 맞이했다. 그들의 재결합 기념일을 기념합니다. 그러나, 한반도의 경우, 2019년 2월 하노이에서 있었던 김종군과 도널드 트럼프의 실패한 정상회담에 비추어 볼 때, 남북한의 합병은 말할 것도 없고, 어느 정도 가까이 다가갈 가능성이 거의 없는 것으로 보인다. 북한의 핵 문제에 대한 미국의 근본적인 전략적 전환이 없이는 2018년 3차 정상회담에서 분명히 표명된 남북 정부의 강력한 의지에도 불구하고 남북간의 조화는 거의 불가능하게 보인다. 한국 사회의 극단적인 이념적 양극화는 한국 문제의 해결을 더욱 어렵게 만든다. 이 비극을 어떻게 설명할 수 있을까요?

역사적 비교가 없이는 진짜 이유를 설득력 있게 설명할 수 없다. 먼저, 1945년 이후 포스트 식민주의와 냉전이 겹치는 것을 언급해야 한다. 식민지 과거의 실패와 미국의 반공산주의 점령 정책을 다시 강화함으로써, 남한은 이전의 일본 협력자들의 정치적 힘을 강화시켰다. 냉전은 70년 전 독일과는 달리 한국에서 끔찍한 형제전쟁으로 확대되었다. 한국전쟁은 수 백만 명의 희생자를 가졌고, 그들 중 상당수는 최전선 뒤에서 학살당한 민간인들이었다. 그 전쟁은 오늘날까지도 한국의 두 지역에서 집단적 트라우마이며, 남한에서의 반공산주의와 북한의 반미주의를 각 정치 문화에 깊이 뿌리내렸다. 이것은 한국에서 좌익 정당을 형성하는 것을 불가능하게 만들었다. 대규모 보수 언론은 계속해서 남한에서 반공적이고 적대적인 북한의 안정성을 복제해왔다. 김대중, 노무현, 문재인 민주 정부의 모든 노력은 먼저 보수적이고 냉전의 생각에 사로잡힌 이 강경한 봉쇄를 깨뜨려야 했다.

독일과 한국의 분단의 큰 차이는 "동독해의 베를린 섬"의 존재에 있다. 이러한 지정학적 운명은 서독 정부가 서베를린의 생존권을 확보하기 위해 모든 협상 기회를 이용하도록 강요했다. 이러한 배경에서, Willy Brandt는 분단의 인간적 결과를 완화하기 위해 진지하게 노력하여 1972년 독일과 기본 계약을 체결하여, 재결합을 위한 가장 중요한 기반을 마련했다. 연방 공화국은 국민사회주의 과거를 심각하게 수정함으로써 이웃 국가들에 대한 큰 신뢰를 얻었다. 그것은 유럽 통합 과정에서 연방 공화국의 선도적인 역할에 기여했다. 이에 따라, 1975년 헬싱키에서 CSCE는 독일 통일을 위한 유리한 조건을 만들었다.

동아시아의 전후 질서는 유럽과는 달리 다자간 협력보다 덜 기초했다. 게다가 일본의 식민지배 역사를 제대로 정리하지 못한 것은 지역공동체 형성에 큰 걸림돌이 된다. 따라서 미국의 동맹국에 대한 영향은 더욱 커진다. 한국전쟁은 남한이 미국에 대한 군사 및 안보 정책 의존도를 더욱 강화하고 남북 관계를 가장 대립적으로 만들었다. 그 결과, 수많은 이산가족들의 비극적인 운명은 그들의 친척이 살아있는지조차 모르고, 그들 스스로가 편지를 접촉할 수 없는지도 모르는 것이다. 이것은 매년 수백만 명의 사람들이 독일 내 가족 및 친인척 방문의 국경을 넘었고 동독의 사람들은 매일 저녁 서부 TV를 볼 수 있었던 독일의 "간단한 분할"과 극명한 대조를 이룬다.

독일과 한국 사이의 분열의 또 다른 차이점은 북한의 핵 프로그램이다. 북한은 유럽에서 실질사회주의가 붕괴된 후 매우 위협적으로 느꼈고, 자체 방어를 위해 핵 프로그램을 개발했다. 그것은 지난 몇 년 동안 많은 진전을 이루었고 동북아의 평화에 심각한 위협을 주고 있다. 반면 유엔 안전보장이사회와 미국은 더욱 강력한 경제제재를 가했다. 그것들은 한국 무역에 막대한 영향을 끼친다. 그러므로 북한의 핵 문제를 해결하지 않고는 남북관계를 개선하려는 어떠한 시도도 진전을 이루지 못할 것이다.
그렇다면 한국 사람들은 이러한 구조적 차이에도 불구하고 독일 통일에 대해 무엇을 배울 수 있을까요?
 
출처: https://kulturkorea.org/de/magazin/30-jahre-deutsche-einheit-ein-modell-fuer-die-koreanische-vereinigung
Bild von Dr. Unsuk Han

Foto: Privat

 


 

Dr. Unsuk Han

ist Historiker und Leiter des Tuebingen Center for Korean Studies at Korea University in Seoul. Er promovierte an der Universität Bielefeld und forscht unter anderem zur Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands und deren Lehren für Korea, über die Vergangenheitsbewältigung und die historische Aussöhnung sowie die Geschichte der deutsch-koreanischen Beziehungen.